Auf dem Weg

Ja, heute war ein ungewollt interessanter Tag. Eigentlich wollte ich mein Gehirn auf Sparflamme schalten, doch kam da zuerst dieser Franzose mit Sprachproblemen (er konnte kein Deutsch, kein Englisch, kein Italienisch, herrje), dann war da diese Gummimuschi am Postschalter und zu guter Letzt erschien mir die Heldin der Nacht. Bin ich noch wach? Ich musste mich ohrfeigen. Gute Nacht!

Und mein zweitliebstes Etui war natürlich das hier. And that was my second favorite case of course. (1990).

Das war mein Lieblings-Etui in der Primarschule. The favorite pencil case I had in primary school (1990).

Spielerprofile 1991

Alte Kinderspielsachen, alte Comics, Magazine - alte Schätze. Darunter war viel Schrott, wie es bei scheinbaren Schätzen noch oft der Fall ist. Die eine oder andere Perle konnte ich jetzt aber retten. Dazu gehören drei Ausgaben des Nintendo Club Magazins. Ab und zu scanne ich eine Seite ein, um sie hier zu verewigen. Die Texte sind auf Deutsch, aber das ist mein Blog auch. Dafür ist das knapp 25 Jahre alte Design zu bestaunen. Herrlich amüsant fand ich Seite 19 mit den ausgewählten Spielerprofilen. Dass die alle Fake sind merkt man u.a. bei den Antworten auf “Grösster Wunsch”:

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Nintendo Game Boy German Advertisement:

Rückseite der deutschen Nintendo Club Ausgabe 6 Volume 3 - 1991.

German VHS Cover:

Teenage Mutant Hero Turtles - Sammel-Nr. 4: “Eine Stadt geht in die Luft”

German VHS Cover:

Teenage Mutant Hero Turtles - Sammel-Nr. 2: “Die Frösche kommen”

Müllhöhle Errungenschaften

Es ist wieder an der Zeit, die Segel zu hissen. Das Wochenende war intensiv, voller Kinderträume die noch immer in Erfüllung gehen können. Und beim neuen Turtles 2014 Trailer hatte ich fast geweint - nicht aus Freude. Was hatte ich erwartet? Nach Armageddon drehte dieser Moron nur noch “Armageddons”. Bad Boys 2, Transformers, alle Filme die pure Apokalypse. Der Untergang eines Franchises wie dasjenige der Turtles beschäftigt mich natürlich schwer. Die Realität hat mich aber zumindest ein kleinwenig abgehärtet. Abschliessendes Fazit: Ich verzichte.

Nachfolgend zwei deutsche TMNT (Europa 90er: TMHT) VHS Covers. Einmal tief einatmen und den neuen Scheißdreck vergessen. Ich hab’ noch ein, zwei Perlen mehr in der Müllhöhle gefunden. Wenn ich mich wieder aufrege, poste ich zur Besinnung noch was. Immer schön weiter den Relikten vergangener Zeiten huldigen, vielleicht kapierts ja mal einer. Mein Ziel ist es übrigens, irgendwann mal einen adäquateren Turtles-Film zu drehen. ;)

Sterne schaufeln

Ein guter Freund mehr unter der Haube und die Schauspielerin in der Tasche. Das Fundament steht. Der Satellit ist konfiguriert. Ein Glas Rotwein, eine Crema Catalana, und zum Abschluss etwas Cold Fire (S02E10) - Star Trek: Voyager. Das ist eine Phase, die geht wieder vorbei. Hier noch nebenbei die visuellen Highlights der besagten Episode:

Now you will know what frail, small creatures you truly are!

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"Building the apocalypse"

Ich genieße die Arbeit an einem Script, auch wenn ich nicht wirklich daran arbeite. Ich geniesse die Denkprozesse und die Metamorphosen der Bilder und die teilweise sehr lebhaften Visionen. Meine Weltuntergangsprophetin nenne ich nun vorläufig Hrairaa. Ich habe ihr Jacks Worte eingepflanzt. Jacks Leber, Magen und Herz. Streichen wir Letzteres und ersetzen es mit einem Betonziegel.

Hrairaa wird mehr oder weniger elegant unsere Welt vernichten. Auch wenn sie dabei ein Auge zudrücken muss. Die Idee ist da, die Figuren tanzen langsam zueinander.  Sobald der Rahmen steht, kann ich mit dem Bild beginnen.

Das Baby von “Planet Hell”

In letzter Zeit war in unserem Office Star Trek: TNG ein konstantes Thema. Zwar habe ich mir nach 10 Jahren mal wieder die Kinofilme der Picard-Crew angeschaut, durch die Next Generation TV-Serie wollte ich mich aber bislang noch nicht durchkämpfen. Ich wählte womöglich das größere Übel mit der Voyager-Serie. Als Kind mochte ich vor allem den Holo-Doc, Chakotay und Tuvok. Mittlerweile gehen mir die Chakotay-Episoden etwas auf den Senkel, dafür gewinnt Tom Paris an Sympathie. Leider hat dieser stets mit Neelix zu tun und den konnte ich schon als Kind nicht leiden. Dennoch stieß ich nun in der zweiten Season auf eine nennenswerte Episode mit Namen Parturition (S02E07), in welchem Neelix und Paris einen therapeutischen Ausflug zum “Planet Hell” (Produktions-Easter Egg für die Studiohöhle) unternehmen. Dies ist die zweite von insgesamt drei Voyager Episoden, für die Jonathan Frake Regie führte. Die Episode diente offenbar dazu einen etwas ernsthafteren Neelix zu zeigen und sollte auch Paris wieder mehr ins Zentrum rücken. Im Grunde ist die Handlung unspektakulär und seicht, allerdings empfand ich das Repto-Humanoiden Baby als außerordentlich entzückend - es erinnerte mich stark an Tokka, Shredders Schnappschildkröte in Turtles 2: The Secret Of The Ooze. Angeblich brauchte es insgesamt acht Leute am Set um die kleine Alienpuppe zu steuern.

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Initiation ab initio

Initiation" ist der richtige Titel für diesen Post.

Ich, ein Außenstehender auf den Weg in eine Gemeinschaft, oder viel mehr hinein in den Strudel der Bedeutungslosigkeit. Bedeutungslos wie ein Stern am anderen Ende der Milchstrasse, genauer gesagt im Delta Quadranten - dort wo die Borg herkommen und sich Janeway mit ihrer Sandkasten-Schaufel verirrt hatte. Das Internet ist gleichermaßen endlos und so sind es auch die neuen Anfänge. Wären wir nicht alle bereit für einen nächsten, persönlichen Seinszustand? Beispielsweise vom Laien zum Schamanen? Weniger labern, mehr auf die Tasten hauen, los!